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Straßenzustand erfassen mit künstlicher Intelligenz und Satellitennavigation

22.09.2019

 

Die Fraktion der Freien Wähler im Stutenseer Gemeinderat hat einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt, um zu prüfen, die neue Kehrmaschine der Stadt mit moderner Technologie auszurüsten, um während der regelmäßigen Fahrten durch alle Stutenseer Straßen den Straßenzustand zu erfassen und zu dokumentieren. So können Schlaglöcher, Risse in der Fahrbahn, abgesenkte Gullys oder Rinnsteine frühzeitig erfasst und instand gesetzt werden; bevor größere Schäden entstehen und mit sehr viel mehr Aufwand behoben werden müssten. Die visuelle Erfassung des Straßenzustandes erfolgt dabei mit einem im Fahrzeug angebrachten Handy, das auch die genaue Position über Satellitennavigation ermittelt, so dass die Daten auch kartiert werden können. Die Auswertung des Bild- bzw. Videomaterials erfolgt mittels spezieller Software (valytics), die Anomalien erkennt und markiert. Durch die Synergie aus routinemäßiger Fahrt der Kehrmaschine und intelligenter Zustandserfassung lassen sich einerseits spezielle Befahrungen oder Begehungen einsparen und andererseits wird eine kontinuierliche Beobachtung des Straßenzustands ermöglicht, so dass frühzeitig Missstände erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können. Eine ganze Reihe von Kommunen hat mit dieser Technik bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Dennoch könnte Stutensee damit Vorreiter in der Region sein. Schließlich sollten wir gerade im Herzen der Technologieregion, in Stutensee, uns offen zeigen gegenüber innovativer Technik , insbesondere wenn sich damit mehr Information mit weniger Aufwand erhalten lässt.

Schnelles Internet - Situation in Stutensee

16.09.2019

 

Bis 2025 sollen in der gesamten Bundesrepublik flächendeckend gigabit-fähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Laut einer Pressemitteilung des Städte- und Gemeindebundes erscheint es unwahrscheinlich, dass dies zu schaffen ist. Denn bislang kommen nur 37 Prozent der Kommunen in den Genuss des superschnellen Internets. Die Initiative des Landkreises, vor einigen Jahren, ein Backbone mit 50 M Bit aufzubauen hat erheblich dazu beigetragen, dass die privaten Anbieter in unserer Region „aus den Startlöchern“ kommen und das Angebot auch für private Haushalte sukzessive verbessert wird. Gerade für eine Kommune in der Technologieregion Karlsruhe ist eine Anbindung an „superschnelles Internet“ - nicht nur für die Gewerbegebiete - ein enormer Standortfaktor. Aus dem o.g. aktuellen Anlass möchte ich Sie bitten dem Gemeinderat zeitnah die Situation für Stutensee darzustellen.

Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung“ für mehr Klarheit und Transparenz

06.08.2019

 

Die Fraktion der Freien Wähler Stutensee hat einen Antrag eingebracht „Leitlinien für eine mitgestaltende Bürgerbeteiligung“ zu erarbeiten. Seit vielen Jahren praktiziert die Stadt Stutensee Bürgerbeteiligung in unterschiedlichen Formaten und in verschiedensten Zusammenhängen. Diese freiwilligen Beteiligungsverfahren waren zu meist situativ bedingt (Agenda Prozess, Zukunft Wohnen Stutensee, zentrale Wasserenthärtung). Aus der Bürgerschaft wurden vermehrt Stimmen laut, die mehr Transparenz und mehr Beteiligung fordern. In jüngerer Zeit wurden die Bemühungen, Bürger in Entscheidungsprozesse unserer Stadt mit einzubeziehen, verstärkt. Dazu gehören das Jugendforum und die Einrichtung eines Seniorenbeirates. Es gibt eine Vielzahl von Themen und Projekten bei denen eine Bürgerbeteiligung hilfreich und möglich wäre. Daneben gibt es unterschiedlichste Methoden und Formate Bürgerinnen und Bürger in kommunale Entscheidungsfindungsprozesse mit einzubeziehen. Um diese Vielfalt transparent darstellen zu können und auch sinnvoll handhaben zu können, haben die Freien Wähler einen Antrag eingebracht um "Leitlinien für eine mitgestaltende Bürgerbeteiligung" zu erarbeiten. Ziel dieser Leitlinien soll es sein, Bürgerbeteiligung in Stutensee künftig systematisch und nach klaren Vorgaben durchzuführen und deutlich zu machen wie die Ergebnisse von Verwaltung und Gremien genutzt werden. In diesen Leitlinien soll der Prozess freiwilliger Bürgerbeteiligung ganzheitlich, umfassend und strukturiert dargestellt werden.

Die Inhalte sollten Aspekte mit einschließen wie:

  • Prinzipien guter Bürgerbeteiligung (Erwartungsmanagement),
  • Vorhabenliste (z.B. welche konkreten Projekte stehen in den kommenden zwölf Monaten an),
  • Anregung von und Entscheidung über Bürgerbeteiligung,
  • Maßnahmen und Methoden zur Bürgerbeteiligung (z.B. Bürgerversammlung, Bürgerbefragung, Online-Befragung, Workshops, Projektgruppen, "runde Tische"),
  • Verwendung der Ergebnisse,
  • Weiterentwicklung der Leitlinien, Kosten.

Wir sind sicher, dass eine solche Leitlinie zur Bürgerbeteiligung für alle Beteiligten mehr Transparenz und mehr Klarheit schafft. Letztlich dürfte dies auch das Vertrauen zwischen Bürgern, Verwaltung und Gremien stärken.

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